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Mobiles Internet 2012: Das mobile Web treibt die Wirtschaft voran

01.03.2012

Das mobile Internet bringt die Branche der Informations- und Kommunikationstechnologie wieder in Fahrt. Dies ist auch auf der Cebit deutlich spürbar. In diesem Jahr erwartet man eine leicht steigende Anzahl an Ausstellern.

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Die Krise in der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche ist Vergangenheit. Seit gut zwei Jahren blicke man nun schon sehr positiv in die Zukunft, sagte Cebit-Chef Frank Pörschmann. „Der Abwärtstrend ist längst gestoppt.“ So rechnet Pörschmann mit einem kleinen Aussteller-Anstieg im einstelligen Prozentbereich. Gleichzeitig betonte der Cebit-Chef aber auch, dass der Erfolg der Messe keineswegs von der Ausstellerzahl abhänge.

Grund für den Höhenflug der Branche ist das mobile Internet sowie der anhaltende Erfolg von Smartphone und Tablet PC. Mittlerweile machen die Smartphones in Deutschland einen Anteil von 55 Prozent aus. Damit haben sie das gute, alte Handy überholt. Zudem verbuchen die Smartphones 76 Prozent der Umsätze mit Mobiltelefonen für sich. Dies berechnete der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom). Von diesen Erfolgen profitiere der gesamte IT-Markt. Laut Bitkom erzielte der Markt in diesem Geschäftsjahr einen Umsatz von 73 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent.

Im Bereich Mobilfunk muss die Cebit es mit harter Konkurrenz aufnehmen. Vor allem der Mobile World Congress (MWC 2012) in Barcelona, der unmittelbar vor der Cebit stattfindet, zieht die Branchen-Riesen an, die dort jedes Jahr ihre neuesten Trends vorstellen. Dies sei aber kein Grund, weswegen einzelne Hersteller der Cebit fernbleiben würden, so Pörschmann.  Ganz im Gegenteil verzeichnen wir vor allem im Bereich Mobilfunk und Automotive deutliche Zunahmen.“ Im Kerngeschäft unterscheide sich die Cebit einfach wesentlich von anderen Veranstaltungen, betonte Pörschmann.  So wird in diesem Jahr beispielsweise Microsoft auf der Cebit deutlich mehr neue Produkte in Hannover vorstellen als auf dem MWC oder der Consumer Electronics Show in Las Vegas,  sagte Pörschmann. Das neue Betriebssystem Windows 8 und die neusten Smartphones mit Windows Phone hat der Riese allerdings in Barcelona präsentiert.

Das Thema der diesjährigen Cebit lautet „Managing Trust“. Somit werden vor allem Sicherheitslösungen im Fokus des Interesses stehen. Ebenfalls ein Thema sein werden die großen Trends aus den Sozialen Netzen sowie die schnell wachsende Branche der Software-Entwickler beispielsweise von Apps.  Zudem bekommen Startups die Möglichkeit, sich flexibel und abseits der traditionellen Messestände vorzustellen. Dafür lässt der Dienstleister GFT Technologies eine eigene Halle von Künstlern gestalten. Unter dem Namen Codeßn sollen neue digitale Geschäftsmodelle gefördert und Innovationen für große Unternehmen verfügbar gemacht werden, sagte GFT-Geschäftsführer Ulrich Dietz.

Während der Cebit sollen – mit Unterstützung des Cloud-Computing-Spezialisten Salesforce – die digitale Kommunikation via Twitter oder Facebook im Netz auf dem Messegelände sichtbar und hörbar gemacht werden. So können Besucher beispielsweise über Monitore live mitverfolgen, welche Themen auf der Messe besonders angesagt sind. Die Cebit werde auch damit zum „globalen Kommunikationsereignis“, sagte Pörschmann.  Selbst große Internet-Unternehmen haben sich angemeldet. So wird Eric Schmidt, Vorstandsmitglied von Google, neben Bundeskanzlerin Angela Merkel eine der Keynotes halten. Das Business-Netzwerk Xing werde ebenfalls präsent sein, sagte Pörschmann. Die großen Internet-Konzerne könnten es sich nicht mehr leisten, keine persönliche Präsenz zu zeigen. „Der Online-Markt ist erwachsen geworden“, so Pörschmann. „Und Erwachsenen-Geschäfte gehören auf die Cebit.“

Autor: ES

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